Dienstag, 14. Juni 2011

Zurück aus Rüdesheim

 
Nun liegen die Patchworktage in Rüdesheim auch schon wieder hinter mir und ich blicke mit gemischten Gefühlen zurück. Ich hatte ein schöne Zeit dort, keine Frage, was aber auch oder vor allem an der netten Gesellschaft von Martina, Birgit und Bärbel lag. Es gibt aber auch ein großes ABER. In der Stadt fand man nur sehr wenig Werbung für die Patchworktage, selbst das Rathaus, wo die "Coulour Connections" gezeigt wurde, und die Hildegardisschule waren schlecht ausgeschildert, so dass wir am ersten Tag suchen mußten. Nur zwei Läden hatten Quilts im Schaufenster aufgehangen. So fanden die Patchworktage quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Ladenstrasse in der Hildegardisschule blieb die ganze Zeit sehr übersichtlich und "Gedränge" an den Ständen war ein Fremdwort. Es ist ja schön, wenn man nicht warten muß, sich alles in Ruhe ansehen kann und gleich bedient wird, aber wenn sich die Patchworktage für die Händler nicht mehr lohnen - Dortmund war ja was das angeht auch schon sehr mau - kommt irgendwann kein Ladenbesitzer mehr. Ich habe jetzt schon den einen oder anderen, der auf meinem Einkaufzettel stand, vermißt. Stattdessen aufbügelbare Strass- steinchen, Schmuck und Ledertaschen, um die freien Flächen zu füllen.
Auch die Anzahl der Quilts, die gezeigt wurden, war sonst wesentlich umfangreicher. Und dann waren die Quilts zum Teil noch schlecht präsentiert, zu dunkel wie im Rathaus oder in einem viel zu kleinen Raum wie die sehenswerten Quilts von Bernadette Mayr.
Gefreut habe ich mich Renate wieder zu sehen. Ein süßer Grashüpfer mußte an ihrem Stand auch unbedingt mit in meine Tasche. Ich habe mir auch mal ein kleines Set mitgenommen, um mich mal selbst an einer Mola zu versuchen. Mal schauen, ob mir das liegt.

 
Schön war es auch am Stand von Farbenrausch. Dort wurde gelieselt und so kamen wir ins Gespräch, und die Stoffe und Taschen am Stand waren genau nach meinem Geschmack.
Und ein Einkauf am Stand vom Quiltcabin gehört einfach zu den Patchworktagen.
Getroffen habe ich auch Helga und Bea, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Am Sonntag waren wir dann im Kloster Johannisberg, um uns die Ausstellungen dort anzusehen. Da das Wetter so schön war, haben wir uns anschließend noch im Klostergarten niedergelassen und uns unseren Lieselprojekten gewidmet.

 
Ein herzlicher Glückwunsch geht nach München zu Birgit's Sohn Valentin, der beim Wettbewerb den Patchkids mit dem Thema "meine Burg" in seiner Altersstufe den 3. Platz für diesen schönen Quilt bekommen hat.

5 Kommentare

Rita hat gesagt…

Das ist ja soo schade! Aber wenigstens war die Gesellschaft und vorallem auch der Austausch mit den Ausstellern in Ruhe mal möglich!
Wäre eine super Chance für den Ort gewesen, da haben sie wohl was verpasst! Auf alle Fälle viel Spass an den schönen gekauften Sachen und den Begegnungs"erinnerungen" in Rüdesheim!
Ganz liebi Grüessli, Rita

Hanna hat gesagt…

Liebe Britta,
Das ist echt schade, aber bei der lieben Gesellschaft hat sich die Zeit doch gelohnt -
liebe Grüße
Hanna

Mein Kuddelmuddel hat gesagt…

Liebe Britta,
...da dachte ich Dortmund wäre nicht mehr zu toppen! Aber das ihr trotzdem Spaß hattet, sieht man euch an. Quilt-Cabin ist nicht weit von hier enfernt, also statt Ikea, wäre das auch mal was für uns! ;-)
Liebe Grüße
Gisela

stufenzumgericht hat gesagt…

Liebe Britta,
kann jedes deiner Worte zu 100% bestätigen. Ich hoffe, die Gilde lernt daraus und macht es in Einbeck besser. Schön war's trotzdem mit dir ;-)
GlG, Martina

Bente hat gesagt…

Liebe Britta.
Schade drum, aber gut dass ihr das Beste darus gemache habt und in guter Geschellschaft wart.
Liebe Grüße
Bente