Freitag, 14. August 2015

an der Ostsee

Diesen Sommer hat es uns zum ersten Mal an die Ostsee verschlagen, und so lag es nahe, den Urlaub nicht nur an einem Ort zu verbringen, sondern sich die Hansestädte entlang der Ostseeküste anzusehen.
Den Anfang machte Lübeck, und zum Glück hatten wir drei Tage für diese wunderschöne Stadt eingeplant. Eines der ersten Ziele das berühmte Wahrzeichen, das Holstentor.


Gleich daneben direkt an der Trave die Salzspeicher. Leider kann man sie nicht besichtigen.


Überhaupt ist ein Spaziergng entlang der Trave absolut empfehlenswert.


Es gibt so viel zu entdecken.


Direkt an der Trave zu wohnen und auf der anderen Straßenseite am Ufer der Trave den Abend ausklingen zu lassen, ein Traum.


 Durch die schmalen Gässchen zu schlendern haben wir sehr genossen.


Immer wieder tauchen niedige Durchgänge auf,


 hinter denen sich kleine Oasen befinden.


Lübeck wird auch die Stadt der sieben Türme genannt. Eine der sieben Kirchen, der Dom in der Abendsonne.


Und beim 'Paradies', so heißt dieser Vorbau wirklich, gleich um die Ecke...


... beginnt das Fegefeuer.


An der berühmteten Familie Lübecks, die Manns, führt auch kein Weg vorbei. Der Film 'Die Buddenbrooks' wurde in diesem Haus gedreht und darin wird nun die Familiengeschichte erzählt.


Was wäre Lübeck ohne sein berühmtes Marzipan. Klar, dass wir auch daran nicht vorbei gehen konnten.


Viele der Fassaden zeugen von der Zeit reicher Kaufmannleute.


Die Astronomische Uhr in der Marienkirche war nicht die einzige ihrer Art, auch in den anderen Hansestädten, die wir besucht haben, sahen wir welche. Diese war allerdings die Prachtvollste.


Nächste Station waren Rostock und Warnemünde. Hier der Marktplatz.


Die Marienkirche gleich beim Marktplatz.


 In diesem Gebäude ist die Stadtbibliothek untergebracht.


Wohnen in der Kirche, eine interessante Vorstellung. Die Kirche wird aber nicht mehr als solche genutzt.


Bei tollem Sommerwetter haben wir den Ausflug nach Warnemünde besonders genossen.


Den nächsten Halt machten wir in Stralsund. Auf dem Marktplatz vor dem Rarhaus und der angrenzende Nikolaikirche wurden gerade die Wallenstein-Tage gefeiert.


Ein besonderes Hightlight war die Gewölbeführung in der Marienkirche. So etwas hatte ich noch nie mitgemacht. Unten sieht man das Kreuzgewölbe genau über dem Altarraum.


Ein Blick  durch ein 'Guckloch' in den Altarraum.


Weiter geht der Weg über dem Kirchenschiff.


Blick zur Orgel und Emporen auf Augenhöhe.



das 'Hamsterrad'


Die Treppe führt zum Turm hinauf.


Für die Aufstiegsmühen wird man mit einem wunderschönen Blick über die ganze Stadt bis nach Rügen belohnt.



 Den lauen Sommerabend kann man wunderbar am Hafen geniessen.



Sonnenuntergang inklusive


Werbung fürs Meeresmuseum,


 das in einer ehemaligen Kirche und Kloster untergebracht ist.


Mindestens genauso sehenwert das Ozeaneum mit seinem riesige Meeresaquarium.


 Nein, das Bild steht nicht auf dem Kopf.


Meerjungfrauen küsst man nicht.


Die letzte Station unserer Reise war Rügen. Auch hier haben wir neben Faulenzen am Strand viel gesehen. Was uns immer wieder erstaunt hat, waren die vielen Wälder dort. Wir hatten oft das Gefühl, gar nicht auf einer Insel zu sein. Aber es gab immer wieder Möglichkeiten, trotz Wald die Aussicht zu geniessen. Ein Aussichtspunkt war der Turm vom Jagdschloß Granitz, von dem man einen Blick über die ganze Insel bis nach Stralsund hatte.


Imposant das Treppenhaus des Turms. Die Stufen sind aus Eisen und nur außen mit dem Gemäuer verbunden. Nichts für Menschen mit Höhenangst.


 Wunderschön die vielen Alleen.


Besonders reizvoll der Baumwipfelpfad, gebaut um eine 25 Meter hohe Rotbuche.



Auch von hier kann man wieder eine tolle Aussicht über die gesamte Insel genießen.


Von dort oben kann man auch die gigantischen Ausmaße des Koloss von Prora erkennen. Erbaut von Hitler vor Ausbruch des 2. Weltkriegs. In den insgesamt 4,5 km langen Wohnblöcken sollten 22 000 Menschen Urlaub machen können.


Es wurde aber nie fertig gestellt und selbst die Ruinen stehen heute unter Denkmalschutz.


Andere Teile sind restauriert und beherbergen u. a. eine Jugendherberge.


Bekanntes Wahrzeichen die Seebrücke von Sellin.


Strandkörbe in Reih' und Glied.


Nicht fehlen durfte eine Schiffsfahrt zu den Kreidefelsen und Kap Arkona.



Eines der beliebtesten Postkartenmotive ist das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker mit seinem farbenfrohen Garten. Die Stockrosen, die in fast jedem Garten auf Rügen blühen, sind ein toller Farbtupfer.


Überhaupt ist das Mönchgut sehr reizvoll und die reinste Postkartenlandschaft.


Und seit diesem Urlaub weiß ich auch, was der Weihnachtsmann im Sommer macht: er verkauft Eis am Strand!


Wie bei jeder Reise waren Fingerhüte auf der Rückreise im Gepäck. 


Und ein besonderes Mitbringsel habe ich am Zickerschen Höft gefunden: einen "Hühnergott". Früher legte man diese Steine ins Hühnernest, damit die Hühner reichlich Eier legen, jetzt dient er einfach als Glücksbringer.


Zugegeben, ein sehr lange Urlaubsbericht. Danke fürs Durchhalten.

9 Kommentare

Rike Busch hat gesagt…

Lang, aber wunderschön! Vielen Dank fürs Mitnehmen und die tollen Bilder!
LG, Rike

abc1x1 hat gesagt…

Liebe Britta,
wenn ich deinen wunderschönen Bericht lese, packt mich das Fernweh und ich könnte glatt alles stehen und liegen lassen.
Vor zwei Jahren war ich zuletzt in Lübeck und an der Ostsee Richtung Usedom und habe mein Herz an diese wunderschöne Gegend Deutschlands schon vor Jahren verloren. Warst du in Lübeck auch in dem schönen Lädchen mit Stoffen und Stickgarn???
Herzliche Grüße von Sigrid

Angelikas quilts and knits hat gesagt…

Hallo Britta,
lang ja, aber es hat sich gelohnt. Vielen Dank für die tollen Fotos von eurer Urlaubsreise :-)
Bei Anblick der Eisentreppe schlottern mir allerdings die Knie. Ich hasse Treppen, bei denen man durch die Stufen hindurchsehen kann.
Liebe Grüße
Angelika

Hanna hat gesagt…

Liebe Britta,
Deine Urlaubsberichte sind immer wieder schön zu lesen und zu sehen, ich war noch nie in dieser Gegend und habe ihn sehr genossen. Macht Lust darauf dort hin zu fahren -
liebe Grüße
Hanna

Eva Westermeier-Gerolstein hat gesagt…

Da habt Ihr ja einen tollen Urlaub gehabt und vielen Dank für die Führung. Dort möchte ich auch noch hin und Dein bericht macht Lust darauf:-))))
LG Eva

otti hat gesagt…

Ein sehr schöner Reisebericht, der die Schönheiten des Nordens beschreibt. Das annimiert geradezu auch mal wieder all diese Orte zu bereisen.
lg otti

Michi hat gesagt…

Liebe Britta!
Eine Reise in die Vergangenheit für mich, danke, es werden so viele schöne Erinnerungen wach. Die Gegend ist traumhaft und ihr habt euch gründlich umgeschaut und viele Bilder mitgebracht. Ach, so schön ist die Ostsee und die Hansestädte!
Liebe Grüße
Michi

Birgit hat gesagt…

Liebe Britta,
welch wunderschönen Urlaub müsst ihr verbracht haben. Die Fotos sind wunderschön. In dieser Gegend war ich noch nie, das muss sich bald ändern. Das Wetter war ja ein Traum, da hattet ihr wirklich Glück.
Nun hat euch schon der Alltag wieder, und auch bei mir geht am Montag die Arbeit wieder los.
Die Kids dürfen sich noch erholen und chillen.
Liebe Grüße
Birgit

Petruschka hat gesagt…

Ich lese erst jetzt deine wundervollen Urlaubsbericht. Du hast die Stimmung der Städte wunderbar festgehalten. Schon lange her, daß ich Stralsund und Rügen gesehen habe ...

Herzlichst, Petruschka