Sonntag, 26. März 2017

Wie groß darf ein Stoffrest sein?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kann mich immer schlecht von Stoffresten trennen, besonders, wenn es ein Lieblingsstoff ist. Gerade bei solchen Stoffen schaffe ich es nie, alles was kleiner als 2,5" x 2,5" ist in die Tonne zu werfen. Deshalb war es gerade zu ein Muß das neue Buch von Amanda Jean Nyberg "No Scrap Left Behind" zu ordern. Was mir besonders an diesem Buch gefällt, es werden nicht nur große Quilts vorgestellt, sondern auch kleine Projekte wie eine Auswahl an Nadelkissen.
Als erstes habe ich ein Nadelkissen zum Sortieren meiner Nähmaschinennadeln genäht. Da ich gerne auf Papier nähe, hebe ich mir gerne Nähmaschinennadeln, die nicht mehr ganz so gut sind, fürs Nähen auf Papier auf. Denn danach ist die Nadel eh für nichts anderes mehr zu gebrauchen. Die Stofffitzelchen sind übrigens ungefähr 3/4" bis 1 1/4 " groß.


Für das zweite Nadelkissen wurden dann schon geradezu riesige Stoffreste benötigt, 2 3/4" breit mußten sie sein.


Beim dritten Nadelkissen durften die Reste wieder ganz klein sein. Das Muster "Bright Birch Tree"möchte ich auch gerne mal als Quilt nähen.


Auf Amanda's Blog gibt es noch so viele Anregungen, so dass es bestimmt nicht bei diesen drei Nadelkissen bleiben wird. Stoffreste sind noch genug da.


Freitag, 17. März 2017

Geschenke und noch mehr TaTüTas

Die Idee mit den TaTüTas ist an der Schule meiner Töchter  eingeschlagen wie eine Bombe. Die ersten 13 TaTüTas waren sofort weg, so dass ich für den nächsten Tag gleich noch ein paar genäht hatte. So kamen wir zunächst auf eine runde Summe von 20 Stück.


Aber auch die reichten nicht, denn nachdem das gefühlt halbe Kollegium ein TaTüTa sein Eigen nennen konnte, wollten andere LehrerInnen auch nicht ohne sein. Um nicht jeden Tag aufs neue TaTüTas nähen zu müssen, habe ich gleich wieder einen ganzen Schwung genäht. Inzwischen nähen sie sich fast von allein und ich glaube man könnte mich nachts wecken und ich würde gleich loslegen können.


So gerieten nötige Geschenke schon fast ins Hintertreffen. Ein 20-Minutentäschchen in der kleinsten Größe, um einen Fingerhut zu verpacken. Das Täschchen muß ich unbedingt mal wieder öfter nähen.


Außerdem habe ich mal wieder zwei Ofenhandtücher genäht. Das eine wurde gleich verschenkt, das zweite bleibt hier für den Fall der Fälle oder falls mir mal nach einem Fabrtupfer in der eigenen Küche ist.


Für eine ganz junge Dame habe ich ein Shirt mit passender Hose genäht. Die Schnitte sind aus älteren Ottobreheften. Nachdem meine Töchter schon Damengröße tragen, war es total ungewohnt so kleine Teile unter der Nähmaschine zu haben. Aber es hat richtig viel Spaß gemacht und ging schnell von der Hand. Da ärgere ich mich im Nachhinein, dass ich für meine Töchter nicht viel mehr genäht habe, als sie in dem Alter waren, aber damals habe ich mich noch nicht an das Verarbeiten von Jersey getraut.


Außerdem habe ich ein Knistertuch nach der Anleitung von shesmile genäht. Innen ist Bratschlauch eingearbeitet, der zur Sicherheit mehrfach eingestochen wurde. An den Seiten kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Oben ist ein Clip, um das Knistertuch am Kinderwagen oder an der Babytrage zu befestigen. Den Gardinenring habe ich im Gardinenstudio in der Wühlkiste gefunden. Ein Zweiter und letzter Holzring in dieser Kiste kam auch gleich mit, denn das scheint ein Auslaufmodell zu sein. Das Eulenwebband mußte auch zwingend mit dazu. Die applizierte Eule besteht aus verschiedenen Stoffarten wie Cord, Fleece und Jersey, damit es viele unterschiedliche Materialien zu befühlen gibt. Und durch den Bratschlauch innen knistert es richtig toll.


Ich bin auch beschenkt worden, bei Petra hatte ich ein paar kuschelig warme Socken gewonnen, die ich hier noch gar nicht gezeigt habe. Die Farbe durfte ich mir aussuchen, am besten gefiel mir dieses dicke dunkelblaue Garn mit den kleinen Farbtupfern.


Nach zwei aufregenden und auch anstregenden Monaten kehrt hier im Haus auch langsam wieder die Ruhe ein und ich hoffe, dass sich jetzt auch mal wieder für aufwendigere Projekte Zeit findet. Ein neues Projekt habe ich inspiriert durch Martina's neuen Quilt gleich begonnen. Die überwiegend pink und roten Fassetts & Co., von denen sich eine große Auswahl in meinem Stash befindet, sprachen mich auf Anhieb an. Den Quilt komplett aus Resten zu nähen, gelingt aber nicht, meine Auswahl an schwarz-weißen Stoffen ist sehr überschaubar, aber zum Glück ist diese Woche Creativa in Dortmund.

Samstag, 11. März 2017

DARK

So lautet der Titel eines Lichtfestivals in der Altstadt von Arnsberg, das wir uns heute abend spontan angesehen haben. DARK steht für Digitale Arbeiten zur Lichtkultur.


Viele Installationen sind interaktiv und die Besucher können selbst Einfluß nehmen wie die Installation aussehen soll.


 Probsteikirche

 in der Schul-Stadtbibliothek


 Lichthaus Kloster Wedinghausen

 Innenhof Braubrüder/Ärztehaus am Neumarkt

Steinweg

 In der Stadtkapelle St. Georg ist ein Zoetrop aufgebaut. Das ist ein räumliches Daumenkino.


Im rechten Rand sieht man die tatsächliche Geschwindigkeit. Ein Foto dieser Installation zu machen war extrem schwierig. Teilweise konnte die Kamera das Bild nicht festhalten, das Display war einfach schwarz.


Auf dem Vorplatz der Stadtkapelle kann man scheue Mushkas beobachten. Sie zeigen sich nur, wenn der Betrachter ruhig stehen bleibt.

 


Glockenturm

Morgen ist der letzte Tag dieses vom Lichtforum NRW organisierten Lichtfestivals. Wer in der Nähe von Arnsberg wohnt, kann es in der Zeit von 19 bis 22 Uhr live erleben. Wer mehr über die einzelnen Projekte erfahren möchte, kann hier mehr erfahren.

Dienstag, 28. Februar 2017

Ein bunter Strauß

In der Jahrgangstufe meiner Jüngsten wird zur Zeit für die Partnerschule in Lima gesammelt, um das Geld beim Besuch in Peru demnächst überreichen zu können. Damit sich ihre Klasse besonders anstrengt, haben die beiden Klassenlehrerinnen versprochen noch einen Bonus obendrauf zu legen, wenn sie das meiste Geld sammeln. Klar, dass das Kind bei seinem Vorhaben unterstützt wird. Morgen soll ein kleiner Basar veranstaltet werden, bei dem das Tochterkind versucht, diese TaTüTas an den Mann/die Frau zu bringen. Nach dem Tutorial von Gabriele auf Youtube sind diese TaTüTas wirklich ratzfatz genäht und gehen "hoffentlich weg wie warme Semmeln".


Ansonsten habe ich diesen Monat neben zwei Kostümen, die so knapp fertig waren, dass keine brauchbaren Fotos existieren, nur dieses Herz mit AMC als lieben Gruß an eine Bloggerin genäht. Das Herz ist ein freies PP-Pattern von Lenzula, die Vorlage zur AMC gab's zum Valentintag bei Sulky.

Freitag, 17. Februar 2017

Quilten mit Pep

Was macht man an so einem trüben, regnerischen Tag wie heute? Entweder man setzt sich an die Nähmaschine und nimmt sich fröhlich bunte Stoffe zur Hand oder man kocht sich eine Tasse Tee und greift zu einem schönes Patchworkbuch um sich Ideen für neue Projekte zu holen. "Quilten mit Pep" ist da genau das richtige Buch.


Im ersten Teil des Buches werden einzelne Blöcke vorgestellt und Schritt für Schritt erklärt, wie sie genäht werden. Der überwiegende Teil der Blöcke kann wunderbar helfen die Restekiste zu leeren.


Aus den Blöcken kann man entweder Miniquilts, Tischsets, etc. nähen, oder sie zu einem großen Quilt verarbeiten, was im zweiten Teil des Buch beschrieben wird.


Dabei darf nach Herzenslust improvisiert werden. Lucie Summers beschreibt, dass sie meist nicht mehr als ein Fatquarter von einem Stoff kauft. Ihre Quilts näht sie aus den Stoffen, die sie gerade im Stash hat und wenn die Farbe eines Stoffes mal nicht hundertprozentig paßt, greift sie auch schon mal zu Pinsel und Farbe. Frei nach dem Motto, was nicht paßt, wird passend gemacht. Dieser Aspekt gefällt mir sehr, denn statt immer wieder neue Stoffe zu kaufen, möchte ich vermehrt versuchen, meine Stoffberge abzubauen. Mir gefällt auch wie Lucie Summers bedruckte Stoffe mit Unis kombiniert, die dadurch um so besser zur Geltung kommen.


 Stiebner Verlag, ISBN 978-3-8307-0923-7 

Montag, 30. Januar 2017

Ordnungshelfer

Seit geraumer Zeit benutze ich fürs Lieseln oder beim Nähen mit Kunstleder/Wachstuch sehr gerne Clips. Und wenn sie nicht in Gebrauch sind, wurden sie in irgendeinem Täschchen oder Utensilo verstaut, was gerade so zur Hand war. Und vor dem nächsten Einsatz gerne gesucht, wo hatte ich sie denn noch zuletzt verstaut... Bei Angelika und Gitta habe ich praktische Clipkissen gesehen und dank dieser Kissen muß ich in Zukunft hoffentlich nicht mehr suchen.


Da ich festgestellt habe, dass man mit 10 Clips nicht sehr weit kommt, habe ich gleich ein paar Kissen mehr genäht.


Mit meinen praktischen Helferlein beteilige ich mich nach längerer Pause mal wieder am "Modern Patch Monday". Gleichzeitig kann ich heute auf 10 Jahre Bloggen zurück blicken. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, wie sich die Bloglandschaft in der langen Zeit aber auch verändert hat. Ich blogge längst nicht mehr so viel wie in den Anfängen, weil mir oft die Zeit fehlt. Trotzdem möchte ich meine Blogrunden nicht missen und freue mich über die vielen Kontakte, die auf diese Weise entstanden sind.

Sonntag, 22. Januar 2017

Winterwonderland

Heute gab es gleich die Gelegenheit eines der neuen Tücher zu tragen. Obwohl es am höchsten Punkt des Sauerlands in der Sonne richtig schön warm war. 


Und soo viel Schnee.


So schön.


Aber sobald die Sonne unterging, wurde es merklich kälter. Aber so einen schönen Sonnenuntergang konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen.




Samstag, 21. Januar 2017

nichts für schwache Nerven

Nachdem ich in der Vergangenheit reichlich 'Hitchhiker' und 'Lintilla' gestrickt habe, wollte ich mal wieder ein anderes Muster von Martina Behm ausprobieren. Ihr neues Tuch 'Hitchhiker beyond' kam mir da sehr gelegen. Beim Stricken bekam ich irgendwann zum Ende aber ganz schön Nervenflattern, denn ich war mir nicht sicher, ob ich nicht doch zu mutig war und eine Wiederholung zuviel des ersten Mustersatzes gestrickt hatte und mir am Ende das Garn ausgehen würde. Sicher kennt ihr den Spruch 'schneller stricken, damit das Garn reicht'. Immer wieder habe ich nach dem Ende einer Musterfolge die restliche Wolle gewogen, ob es denn wirklich reichen würde. Ich wollte schließlich weder noch mal aufribbeln noch ein zweites Knäuel kaufen. Am Ende hat es aber gereicht. Genau 3 Gramm sind übrig geblieben.


Da ich mich beim Kauf nicht zwischen zwei Farbvariationen entscheiden konnte, habe ich beide gekauft und gleich noch ein zweites Tuch gestrickt. Und obwohl ich ja vom ersten Tuch wußte, dass es sich ausgeht, wurde ich am Ende doch wieder genau nervös wie beim ersten Mal. Aber auch beim zweiten Tuch ging es gut aus und am Ende waren 4 Gramm übrig.


Nun habe ich zwei wunderschöne neue Tücher, herrlich lang, genau richtig bei den derzeitigen Temperaturen.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Faltbar

Während meine Tochter anlässlich der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle der Patchworkgilde in Dortmund Ende November sich an einem gefaltetem Filzherz versuchte, bemühte ich mich den Aufbau eines gefalteten Fadensammlers, der auf dem Tisch stand, zu enträtseln, leider vergeblich.


Um so glücklicher war ich, als genau diese Anleitung eines Tages im Adventskalender der Gilde veröffentlicht wurde. So mußte ich mir nicht länger den Kopf darüber zerbrechen. Ein feines kleines Projekt für zwischendurch, nur um mal wieder genäht zu haben.

Sonntag, 15. Januar 2017

Nesteldecken

Noch vor Weihnachten konnte ich wieder mal ein paar Nesteldecken an das Seniorenheim unserer Gemeinde abgegeben.


Wieder konnte ich viele Dinge aus dem Fundus meiner Mutter verwenden wie den gehäkelten Schmetterling oben. Oder die Häkelborte unten, die ursprünglich mal ein Gästetuch zieren sollte.


Kindersöckchen und Kinderwaschlappen, die ich noch von unseren Kindern verwahrt hatte, warum auch immer. Jetzt haben sie noch einmal eine letzte Bestimmung gefunden.



Auch eine Handgelenk-Rassel habe ich aufgenäht. Der Fellstoff ist ein Rest von Anna-Lena's Karnevalskostüm.