Freitag, 17. Februar 2017

Quilten mit Pep

Was macht man an so einem trüben, regnerischen Tag wie heute? Entweder man setzt sich an die Nähmaschine und nimmt sich fröhlich bunte Stoffe zur Hand oder man kocht sich eine Tasse Tee und greift zu einem schönes Patchworkbuch um sich Ideen für neue Projekte zu holen. "Quilten mit Pep" ist da genau das richtige Buch.


Im ersten Teil des Buches werden einzelne Blöcke vorgestellt und Schritt für Schritt erklärt, wie sie genäht werden. Der überwiegende Teil der Blöcke kann wunderbar helfen die Restekiste zu leeren.


Aus den Blöcken kann man entweder Miniquilts, Tischsets, etc. nähen, oder sie zu einem großen Quilt verarbeiten, was im zweiten Teil des Buch beschrieben wird.


Dabei darf nach Herzenslust improvisiert werden. Lucie Summers beschreibt, dass sie meist nicht mehr als ein Fatquarter von einem Stoff kauft. Ihre Quilts näht sie aus den Stoffen, die sie gerade im Stash hat und wenn die Farbe eines Stoffes mal nicht hundertprozentig paßt, greift sie auch schon mal zu Pinsel und Farbe. Frei nach dem Motto, was nicht paßt, wird passend gemacht. Dieser Aspekt gefällt mir sehr, denn statt immer wieder neue Stoffe zu kaufen, möchte ich vermehrt versuchen, meine Stoffberge abzubauen. Mir gefällt auch wie Lucie Summers bedruckte Stoffe mit Unis kombiniert, die dadurch um so besser zur Geltung kommen.


 Stiebner Verlag, ISBN 978-3-8307-0923-7 

Montag, 30. Januar 2017

Ordnungshelfer

Seit geraumer Zeit benutze ich fürs Lieseln oder beim Nähen mit Kunstleder/Wachstuch sehr gerne Clips. Und wenn sie nicht in Gebrauch sind, wurden sie in irgendeinem Täschchen oder Utensilo verstaut, was gerade so zur Hand war. Und vor dem nächsten Einsatz gerne gesucht, wo hatte ich sie denn noch zuletzt verstaut... Bei Angelika und Gitta habe ich praktische Clipkissen gesehen und dank dieser Kissen muß ich in Zukunft hoffentlich nicht mehr suchen.


Da ich festgestellt habe, dass man mit 10 Clips nicht sehr weit kommt, habe ich gleich ein paar Kissen mehr genäht.


Mit meinen praktischen Helferlein beteilige ich mich nach längerer Pause mal wieder am "Modern Patch Monday". Gleichzeitig kann ich heute auf 10 Jahre Bloggen zurück blicken. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, wie sich die Bloglandschaft in der langen Zeit aber auch verändert hat. Ich blogge längst nicht mehr so viel wie in den Anfängen, weil mir oft die Zeit fehlt. Trotzdem möchte ich meine Blogrunden nicht missen und freue mich über die vielen Kontakte, die auf diese Weise entstanden sind.

Sonntag, 22. Januar 2017

Winterwonderland

Heute gab es gleich die Gelegenheit eines der neuen Tücher zu tragen. Obwohl es am höchsten Punkt des Sauerlands in der Sonne richtig schön warm war. 


Und soo viel Schnee.


So schön.


Aber sobald die Sonne unterging, wurde es merklich kälter. Aber so einen schönen Sonnenuntergang konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen.




Samstag, 21. Januar 2017

nichts für schwache Nerven

Nachdem ich in der Vergangenheit reichlich 'Hitchhiker' und 'Lintilla' gestrickt habe, wollte ich mal wieder ein anderes Muster von Martina Behm ausprobieren. Ihr neues Tuch 'Hitchhiker beyond' kam mir da sehr gelegen. Beim Stricken bekam ich irgendwann zum Ende aber ganz schön Nervenflattern, denn ich war mir nicht sicher, ob ich nicht doch zu mutig war und eine Wiederholung zuviel des ersten Mustersatzes gestrickt hatte und mir am Ende das Garn ausgehen würde. Sicher kennt ihr den Spruch 'schneller stricken, damit das Garn reicht'. Immer wieder habe ich nach dem Ende einer Musterfolge die restliche Wolle gewogen, ob es denn wirklich reichen würde. Ich wollte schließlich weder noch mal aufribbeln noch ein zweites Knäuel kaufen. Am Ende hat es aber gereicht. Genau 3 Gramm sind übrig geblieben.


Da ich mich beim Kauf nicht zwischen zwei Farbvariationen entscheiden konnte, habe ich beide gekauft und gleich noch ein zweites Tuch gestrickt. Und obwohl ich ja vom ersten Tuch wußte, dass es sich ausgeht, wurde ich am Ende doch wieder genau nervös wie beim ersten Mal. Aber auch beim zweiten Tuch ging es gut aus und am Ende waren 4 Gramm übrig.


Nun habe ich zwei wunderschöne neue Tücher, herrlich lang, genau richtig bei den derzeitigen Temperaturen.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Faltbar

Während meine Tochter anlässlich der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle der Patchworkgilde in Dortmund Ende November sich an einem gefaltetem Filzherz versuchte, bemühte ich mich den Aufbau eines gefalteten Fadensammlers, der auf dem Tisch stand, zu enträtseln, leider vergeblich.


Um so glücklicher war ich, als genau diese Anleitung eines Tages im Adventskalender der Gilde veröffentlicht wurde. So mußte ich mir nicht länger den Kopf darüber zerbrechen. Ein feines kleines Projekt für zwischendurch, nur um mal wieder genäht zu haben.

Sonntag, 15. Januar 2017

Nesteldecken

Noch vor Weihnachten konnte ich wieder mal ein paar Nesteldecken an das Seniorenheim unserer Gemeinde abgegeben.


Wieder konnte ich viele Dinge aus dem Fundus meiner Mutter verwenden wie den gehäkelten Schmetterling oben. Oder die Häkelborte unten, die ursprünglich mal ein Gästetuch zieren sollte.


Kindersöckchen und Kinderwaschlappen, die ich noch von unseren Kindern verwahrt hatte, warum auch immer. Jetzt haben sie noch einmal eine letzte Bestimmung gefunden.



Auch eine Handgelenk-Rassel habe ich aufgenäht. Der Fellstoff ist ein Rest von Anna-Lena's Karnevalskostüm.

Montag, 2. Januar 2017

Rückblick auf 2016

Da ich gleich am ersten Tag des neuen Jahres arbeiten mußte, kommt mein Jahresrückblick mit einem Tag Verspätung.

 Taschen gehen bei mir immer, entsprechend viele waren es wieder mal im vergangenen Jahr.

 Genauso wie Projekte aus Jeans.

 Könnte ein neues Lieblingsthema werden: Kissen.

Dafür gab es weniger für den Kleiderschrank. Aber der ist auch so gut gefüllt.

Große und kleine Quilts.

Und ein wenig gestrickt wurde auch wieder.

32 leere Garnrollen waren am Ende in der Sammelbox.

Finished Projects 2016

JANUAR: snappy coin purse, travel-cord-organizer, 3 pouch, tunic
FEBRUAR: pouch for bathing shoes, pouch,
2 dresses, 2 shirts, 2 pixie baskets, 2 baskets
MÄRZ: 20-minutes-pouch, knitting pouch, pincushion, travel-cord-organizer, 2 scarfs, mitts, easter bunnys
APRIL: socks
MAI: quilt for my daughter, 3 pillows, 2 smartphonepouch, manicure wallet, 4 sets, coaster
JUNI:
toilet bag, skirt, travel-cord-organizer, shopper
JULI: utensilos, shorts, knitted loop, top, dress, pouch for ebook-reader, 2 bags
AUGUST: bicycle bag,
shorts, shoppingbag
SEPTEMBER: non-slip sewing machine foot pedal pad
OKTOBER: pillow, scrapquilt
NOVEMBER: mugrugs, smartphonepouch, 4 sets

DEZEMBER: 2 shopping bags, 2 handy loading stations, winterquilt

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Kein Weihnachtsquilt

Als ich den rotgrünen Hexagonquilt in einer "Patchwork Spezial Weihnachten" sah, war das so für mich kein "must have"-Projekt, da ich auch mehr als genug weihnachtliche Deko für die Wände habe. Dann sah ich aber auf dem Bernina-Blog eine blau/beige Variante, die mich auf Anhieb ansprach. Blau ist ja sowieso meine Farbe und so sah er überhaupt nicht mehr weihnachtlich aus. Der perfekte Quilt für die Zeit nach Weihnachten. Also schnell die Stoffe in der Quiltmanufaktur bestellt, bevor ich es mir noch anders überlegen konnte.


Leider ist es aber kein Quilt, bei dem man das Top mal eben so nebenbei näht. Allein das Aufzeichnen und Ausschneiden der Schneekristalle dauerte eine halbe Ewigkeit. Da war nix mit Rollschneider und so. Und dann war Frühling und die vorbereiteten Hexagone und Schneekristalle wanderten erst mal mitsamt Anleitung in eine Projekttasche. Dort lagen sie bis November. Die Schneekristalle waren recht fix appliziert, aber die nächste Hürde wartete schon. Die Hexagons müssen mittels Y-Naht zusammen genäht werden. Also viel Stecken und jede Naht einzeln.


Als das Top endlich fertig war, war der Rest ein Klacks. Gequiltet habe ich im Schatten der Naht.


In der Rückseite habe ich die übrig gebliebenen Dreiecke verarbeitet. So sind die Stoffe bis auf wenige Reste verbraucht.


Und endlich habe ich mal wieder ein Ufo weniger und stattdessen einen schönen Quilt an der Wand.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Weihnachtsnachlese

Kaum zu glauben, dass ich bis auf die Weihnachtsgrüße im Dezember noch nichts gepostet habe. Untätig war ich nicht, aber die Zeit zum Verfassen eines Blogpost fehlte einfach. Ein paar Weihnachtskarten nach einer Idee von Brigitte Heitland sind noch einstanden.


Damit am Heiligabend jeder seine Geschenke findet, habe ich noch ein paar Geschenkanhänger genäht. Die Basis bildet SnapPap, dass mich als Alternative zu Kunstleder noch nicht überzeugen konnte, aber für diesen Zweck finde ich es ideal. Die Rückseite kann ganz einfach mit dem Namen des Beschenkten beschriftet werden.


Beim Stoffe-Sortieren fielen mir zwei Stoffe in die Hände, ideal für Taschen. Den Berlin-Stoff der linken Tasche hatte ich auch eigens dafür gekauft, aber dann war er in der Versenkung verschwunden. Leider waren es nur 45 cm, sonst wäre die Tasche auch etwas größer ausgefallen und auch die Träger wären länger. Normalerweise schiebe ich die Träger bis in die Falte der oberen Taschenkante. Hier konnte ich nur die normale Nahtzugabe nehmen, sonst wären die Träger viel zu kurz geraten.


Die Tasche mit den schwarzen Katzen mit den funkelnden Augen bekam das große Tochterkind, das sich in letzter Zeit zur Shopping-Queen entwickelt und dabei mehr Plastiktüten benötigt als ich. OK, das ist nicht schwer, denn ich brauche eigentlich keine mehr, habe ich doch immer ausreichend Stoffbeutel dabei. Diese vom letzten Sommer ist zu meinem liebsten Begleiter geworden. Allerdings stört mich, dass sie sich doch nicht ganz so klein macht in der Handtasche wie gekaufte Exemplare. Also habe ich überlegt, wie man es mit wenig Aufwand schafft, dass die Tasche so klein wie möglich gefaltet ist und habe einfach ein Gummiband unter dem oberen Taschenrand befestigt.


Auf der anderen Seite ein Knopf locker angenäht, damit das Gummiband sich darum legen kann.


Die Seiten der Tasche werden nun einfach zur Mitte gefaltet, dann wird die Tasche aufgerollt, das Gummiband darum geschlungen, fertig.


Das andere Tochterkind ist kurz vor Weihnachten in den Posaunenchor aufgenommen worden und hatte an Heiligabend den ersten öffentlichen Auftritt. Für die Weihnachtsfeier beim Posaunenchor brauchte sie noch ein Wichtelgeschenk, unisex, da der Wichtelpartner erst am Abend ausgelost wird. Da wir so schnell keine Idee parat hatten, habe ich eine Handyladestation genäht. Die kann Mann und Frau gebrauchen, so habe ich gleich noch eine Zweite genäht.

Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten


 Ich wünsche euch allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest
 im Kreise eurer Lieben.