Nachdem mir das Nähen der Nesteldecken beim QUIP-Day in Lünen so viel Spaß gemacht hatte, habe ich beim Seniorenzentrum unserer Gemeinde angefragt, ob Bedarf an solchen Decken besteht. Sehr gerne war die Antwort, und so habe ich mich daran gemacht, brauchbare Dinge zusammen zu suchen. Viel fand ich im Fundus meiner Mutter, Stoffreste aus Kindheitstagen wie das grünweiße Karo
und alte Borten.
Aber auch Reste aus dem eigenen Fundus wie ein Übrigbleibsel meines Weihnachtsrocks oder meiner 70ziger Jahre Hose. Manches Mal kam mir der Gedanke eine Decke zurückzubehalten, für den Fall der Fälle, der hoffentlich nie eintritt.

Da ich keine Häkeldeckchen fand, habe ich einfach selbst welche gehäkelt, aus Baumwollgarn, was schnell von der Hand ging,
und aus einem viel zu dicken Nähgarn aus einem älteren Nähgarnsortiment vom Discounter, das für Näharbeiten völlig ungeeignet war. So ist es wenigstens noch gut genutzt und die leere Garnrollen konnte ich auch gleich in die Nesteldecken einarbeiten. Sieht aufgespannt auf dem 'O' richtig dekorativ aus. Die Muster sind übrigens 'frei Schnauze' einfach drauf los gehäkelt.
Drei dieser Deckchen habe ich gehäkelt, drei leere Garnrollen warten auf weitere Verwendung.
Und eines der Deckchen ist gleich auf die nächste Nesteldecke gewandert.
Die Decken sind mit großer Begeisterung in Empfang genommen worden und wurden gleich an Ort und Stelle in meinem Beisein an einzelne Bewohner verteilt. Motivation weitere Nestel- decken zu nähen.