Auch wenn es mit den Temperaturen zum Glück bergauf geht, habe ich immer gerne was Warmes um den Hals. In meinem Wollkorb fanden sich noch 3 Knäuel brombeerfarbener Wolle; aus zwei weiteren Knäuel hatte ich mal diese Mütze für das Tochterkind gestrickt. Im letzten Winter hatte ich schon mal den Versuch gestartet, daraus einen Loop zu stricken, ihn aber nicht zu Ende gestrickt, da er mir dann doch nicht gefiel.
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Mittwoch, 7. März 2018
Aus der Restekiste 1.0
Freitag, 20. Oktober 2017
Wolkig
Voller Elan hatte ich mir vor unserem Sommerurlaub die neue Anleitung von Martina Behm für den Loop "Wolkig" ausgedruckt. Ich fand, dass sei das ideale Urlaubsprojekt. Bei der Auswahl der Wolle habe ich mich für das feine Yak-Garn von Atelier Zitron in einem knalligen Brombeerton entschieden, die Farbe kann meine Kamera leider längst nicht so schön wiedergeben. Wenn es draußen schon wolkig ist, habe ich gerne Farbe um den Hals. Aber schon nach ein paar Zentimetern war Schluss, mir fehlten ein paar Maschen. So ging das einige Male und ich war kurz davor alles in die Ecke zu werfen.
So einfach das Muster im Prinzip ist und man es auch schnell im Kopf hat, so tricky ist der schräge Musterverlauf. Er verzeiht einfach keine Fehler, denn merkt man es zu spät, kann man nicht einfach die Maschen fallen lassen und korrekt wieder aufnehmen, sondern muß Reihe für Reihe rückwärts stricken. Oder gleich neu anfangen.
Nach diversen Neuanfängen bin ich dazu übergegangen die Maschen ständig mitzuzählen. Was das Vorankommen nicht wirklich positiv beeinflußt, aber ich mußte nun wenigstens nicht mehr so oft rückwärtsstricken.
Mittwoch, 13. Juli 2016
(K)ein Kunststückchen
Von Catrin gibt es eine neue Anleitung, ein sommerlicher Loop im Ajourmuster. Und ich hatte noch einen Strang graues Lacegarn liegen, der nun endlich seine Bestimmung gefunden hat. Der Anfang war allerdings mühsam. Allein schon 280 Maschen anschlagen und ohne dass sich die Maschen verdrehen zur Runde zu schließen, war für mich die erste Herausforderung. Die nächste, die richtige Nadelstärke zu finden. Da ich eigentlich sehr fest stricke, hatte ich Nadelstärke 4 gewählt. Das Strickbild gefiel mir so aber überhaupt nicht. Also alles wieder auf Anfang und mit 3,5 einen Neuanfang gestartet.
Selbst das war mir noch zu locker gestrickt, so dass ich am Ende bei Nadelstärke 3 gelandet bin. Danach ging es eigentlich flott voran, das Muster hatte ich schnell abgespeichert. Da sich so ein Ajourmuster trotzdem nicht von allein strickt, hat es aber doch seine Zeit gedauert, bis ich meinen Loop fertig hatte. Zum Glück ist die deutsche Mannschaft bei der EM weit gekommen, denn beim Fußballspiel strickt sich ein Ajourmuster noch mal so gut, der Fernseher bietet keinerlei Ablenkung.
Fürs Foto hat Tochterkind sich mein Kunststückchen übergeworfen, aber ich freue mich schon es selbst zu tragen und wenn es einfach nur eng um den Hals gewickelt ist.
Ein Hauch von Nichts, aber kuschelig warm für laue Sommerabende.
Selbst das war mir noch zu locker gestrickt, so dass ich am Ende bei Nadelstärke 3 gelandet bin. Danach ging es eigentlich flott voran, das Muster hatte ich schnell abgespeichert. Da sich so ein Ajourmuster trotzdem nicht von allein strickt, hat es aber doch seine Zeit gedauert, bis ich meinen Loop fertig hatte. Zum Glück ist die deutsche Mannschaft bei der EM weit gekommen, denn beim Fußballspiel strickt sich ein Ajourmuster noch mal so gut, der Fernseher bietet keinerlei Ablenkung.
Fürs Foto hat Tochterkind sich mein Kunststückchen übergeworfen, aber ich freue mich schon es selbst zu tragen und wenn es einfach nur eng um den Hals gewickelt ist.
Ein Hauch von Nichts, aber kuschelig warm für laue Sommerabende.
Samstag, 1. November 2014
Lintilla, immer wieder Lintilla
Obwohl es so viele schöne Muster für Tücher gibt, bleibe ich immer wieder an der Lintilla von Martina Behm hängen. Jetzt sind wieder zwei Exemplare fertig geworden, eines in warmen Herbsttönen
und das Zweite in meiner Lieblingsfarbe Blau. Beide Tücher sind aus Lana Grossa 'Cinque Alto'.
Ein weiteres Lieblingsmuster ist der Hitchhiker, hier aus Trekking vom Atelier Zitron.
Damit wir auch wirklich gut und abwechslungsreich durch Herbst und Winter kommen, habe ich noch einen 'Sonnenuntergang' gestrickt. Gestrickt ist er aus Zitron Unisono, Farbe 1212.
Die Farben des Garns erinnern wirklich ein wenig an einen Abendhimmel.
Ein neues Muster habe ich aber auch ausprobiert und es gefällt mir richtig gut. Ein 'Frangiflutti' passend zur apfelgrünen Mütze aus dem letzten Post, Wolle Zitron Trekking XXL.
Ein weiteres Lieblingsmuster ist der Hitchhiker, hier aus Trekking vom Atelier Zitron.
Damit wir auch wirklich gut und abwechslungsreich durch Herbst und Winter kommen, habe ich noch einen 'Sonnenuntergang' gestrickt. Gestrickt ist er aus Zitron Unisono, Farbe 1212.
Die Farben des Garns erinnern wirklich ein wenig an einen Abendhimmel.
Ein neues Muster habe ich aber auch ausprobiert und es gefällt mir richtig gut. Ein 'Frangiflutti' passend zur apfelgrünen Mütze aus dem letzten Post, Wolle Zitron Trekking XXL.
Sonntag, 28. September 2014
Loop hoch Drei
Als ich neulich bei Michi ihren Fallmaschenloop sah und ihren begeisterten Bericht darüber las, mußte ich den Loop auch gleich ausprobieren. Da ich ahnte, dass meine Töchter mir den Loop gleich wieder abschwatzen würden, habe ich vorgesorgt und gleich drei Knäuel Wolle bestellt, damit mir auch noch ein Loop bleibt. Das Muster - kraus rechts - strickt sich quasi von allein, nur beim Abketten muß man sich ein wenig konzentrieren und sollte nicht zu müde sein, sonst passiert es, dass man am Ende nicht mehr bis drei zählen kann und die falsche Masche fallen läßt. Also wurden Loop zwei und drei nicht wie der Erste spät abends beendet.
Die Loops waren in der vergangenen Woche schon einige Male im Einsatz, Mutter und Töchter sind vollkommen zufrieden damit.
Wolle: Lang yarns Sol Dégradé Fb 44, 65 und 148
Sonntag, 22. September 2013
Nach langer Zeit
Nun war es auf meinem Blog sehr lange still, aber es gab einfach nichts zu zeigen oder zu berichten, da ich mit Kindergeburtstag und dem ganz normalen Alltagswahnsinn nach dem Ferienende beschäftigt war. Wenn es nach mir ginge, würde der Sommer ja nie enden, aber leider ist es im Moment schon sehr herbstlich. Der Hals sehnt sich morgens auf dem Rad nach einem Tuch oder Loop und die Finger müssen auch schon gewärmt werden. Bei Catrin hatte ich einen Teufelzwirn gesehen und ihn schon auf Sylt im Strandkorb angestrickt. Der Clou daran ist, dass er rechts gestrickt, aber von der linken Seite getragen wird. Wie Töchter so sind, spielen sie ihren ganzen Charme aus, um Mutter das neue Teil gleich wieder abzuschatzen. Da sie mehr Rad fährt als ich und er perfekt zur neuen Brille und neuen Übergangsjacke paßt, von der Winterjacke ganz zu schweigen, konnte ich schließlich nicht nein sagen. Das waren einfach drei Argumente zuviel.
Die Wolle für die Stulpen hatte sie sich auch schon vor längerer Zeit ausgesucht. Komisch, dass das Muster der Wolle sich mal so, mal so ergibt, obwohl ich beide Stulpen gleich gestrickt habe. Aber der Tochter gefällt's und das ist die Hauptsache.
Und weil danach noch reichlich Garn übrig war, gab's gleich noch ein neues Stirnband dazu, damit es den Ohren unterm Fahrradhelm auch warm wird. Von der Oma gab's die gewünschte Häkelblume, um das ansonsten etwas triste Stirnband damit aufzuhübschen.
Für mich gab es auch ein Geschenk von der Oma, ein Mitbringsel aus Brügge.
Montag, 4. März 2013
Mein Farbtraum
Nun ist mein Farbtraum fertig und wärmt meinen Hals. Ursprünglich wollte ich ihn ja in Blautönen stricken, aber irgendwie harmonierten die 4 Farben nicht so miteinander und es war für meinen Geschmack auch zu bunt, weshalb ich zu den Lilatönen umgeschwenkt habe. Leider kommen die Farben auf den Fotos nicht so gut rüber und sehen gräulicher als in Natrua aus. Er hat einen sehr komfortablen Umfang und läßt sich locker zweimal um den Hals schlingen.
Auch mein Mann wurde mal wieder bestrickt: eine Jacques Cousteau-Mütze für ganz kalte Tage, die er in diesem Winter hoffentlich nicht mehr tragen muß. Den Umschlag habe ich weggelassen, weil die Wolle dicker als in der Anleitung ist. Aus dem Grund habe ich auch die Maschenzahl für eine Damenmütze gewählt.
Martina zeigte in einem ihrer letzten Posts eine gestickte Serviettentasche und ihren ersten Quilt. Eine Serviettentasche kann ich nicht aufweisen, denn in meiner Schulzeit hatten wir zwar noch Textilunterricht, aber es durfte nichts "Nützliches" entstehen. Stattdessen haben wir im Plattstich Landschaften gestickt, über die sich zumindest meine Omas sehr gefreut haben. Eine dieser Landschaften hat meine Mutter vor einiger Zeit beim Aussortieren wieder gefunden.
Auch sonst habe ich es meiner Mutter zu verdanken, dass ich Handarbeiten gelernt habe, auch wenn sie beim Häkeln und Stricken anfangs manchmal an mir verzweifelt ist. Ihre Nähmaschine stand immer offen im Gästezimmer als große Verlockung für mich, denn ich durfte nicht allein an die Maschine und habe mich dann immer heimlich an die NähMa gesetzt. Meine Mutter hat es aber jedesmal herausbekommen, weil ich das Fußpedal wieder verstellt hatte und sie es reparieren mußte. Wahrscheinlich war es das Verbotene, das den besonderen Reiz ausmachte. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich im Kaufhaus der Nachbarstadt in der Stoffabteilung 30 cm Stoff gekauft habe, denn das war die Mindestmenge, die man kaufen mußte. Und habe dann meine Barbiepuppen von Hand mit selbstentworfenen Kleidern benäht, z. T. von Prinzessin Dianas Modestil der frühen 80ziger Jahre inspiriert, wie man an dem Kleid mit Häkeleinsatz erkennen kann. Ich frage mich, ob es heute noch so kleine Druckknöpfe zu kaufen gibt. Aus Stopfgarn wurden Pullover und passenden Accessoires gestrickt, damit sie nicht zu dick für die Puppen waren. Heute spielen meine Töchter mit diesen alten Kleidern.
Mein erster Quilt ist auch fast ausschließlich von Hand genäht. Angefangen habe ich damit während meiner Ausbildung. Er wäre aber wahrscheinlich heute noch ein Ufo, wenn meine Mutter ihn nicht zu Ende genäht und ihn auch von Hand gequiltet hätte.
Martina zeigte in einem ihrer letzten Posts eine gestickte Serviettentasche und ihren ersten Quilt. Eine Serviettentasche kann ich nicht aufweisen, denn in meiner Schulzeit hatten wir zwar noch Textilunterricht, aber es durfte nichts "Nützliches" entstehen. Stattdessen haben wir im Plattstich Landschaften gestickt, über die sich zumindest meine Omas sehr gefreut haben. Eine dieser Landschaften hat meine Mutter vor einiger Zeit beim Aussortieren wieder gefunden.
Auch sonst habe ich es meiner Mutter zu verdanken, dass ich Handarbeiten gelernt habe, auch wenn sie beim Häkeln und Stricken anfangs manchmal an mir verzweifelt ist. Ihre Nähmaschine stand immer offen im Gästezimmer als große Verlockung für mich, denn ich durfte nicht allein an die Maschine und habe mich dann immer heimlich an die NähMa gesetzt. Meine Mutter hat es aber jedesmal herausbekommen, weil ich das Fußpedal wieder verstellt hatte und sie es reparieren mußte. Wahrscheinlich war es das Verbotene, das den besonderen Reiz ausmachte. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich im Kaufhaus der Nachbarstadt in der Stoffabteilung 30 cm Stoff gekauft habe, denn das war die Mindestmenge, die man kaufen mußte. Und habe dann meine Barbiepuppen von Hand mit selbstentworfenen Kleidern benäht, z. T. von Prinzessin Dianas Modestil der frühen 80ziger Jahre inspiriert, wie man an dem Kleid mit Häkeleinsatz erkennen kann. Ich frage mich, ob es heute noch so kleine Druckknöpfe zu kaufen gibt. Aus Stopfgarn wurden Pullover und passenden Accessoires gestrickt, damit sie nicht zu dick für die Puppen waren. Heute spielen meine Töchter mit diesen alten Kleidern.
Mein erster Quilt ist auch fast ausschließlich von Hand genäht. Angefangen habe ich damit während meiner Ausbildung. Er wäre aber wahrscheinlich heute noch ein Ufo, wenn meine Mutter ihn nicht zu Ende genäht und ihn auch von Hand gequiltet hätte.
Mittwoch, 13. Februar 2013
Aller guten Dinge sind drei?
Als ich mit Gisela beimAtelier Zitron Wolle für Schals ausgesucht habe, mußte ein Garn unbedingt mit, weil die Farben so schön zu meinem Wintermantel passen. Ich hatte eigentlich auch gleich ein Muster dafür vor Augen, als ich aber den Schal so gut wie fertig hatte, gefiel er mir nicht mehr und ich habe alles wieder aufgeribbelt und ein neues Muster ausprobiert. Aber auch das war nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte, also war wieder rückwärts stricken angesagt. Bei Ravelry wurde ich dann endlich fündig, ein Loop namens 'Sonnenuntergang' sollte es nun werden. Und so verstrickt gefällt mir die Wolle auch endlich.
Und weil ich den Loop trotz aller Widrigkeiten nun endlich fertig habe, durfte beim Rosenmontagsbesuch bei Zitron auch eine kleine Belohnung in Form von Wolle für einen neuen Loop mit.
Und so ganz nebenbei gab es ein leider etwas kurz geratenes Treffen mit Gisela und Catrin, die ich dort kennenlernen durfte. Von ihr stammt übrigens auch der 'Farbtraum'.
Gisela hatte dann auch noch eine Überraschung für mich dabei, eine Puzzlematte, damit ich in Zukunft auch größere gestrickte Teile gut spannen kann.
Und weil ich den Loop trotz aller Widrigkeiten nun endlich fertig habe, durfte beim Rosenmontagsbesuch bei Zitron auch eine kleine Belohnung in Form von Wolle für einen neuen Loop mit.
Und so ganz nebenbei gab es ein leider etwas kurz geratenes Treffen mit Gisela und Catrin, die ich dort kennenlernen durfte. Von ihr stammt übrigens auch der 'Farbtraum'.
Gisela hatte dann auch noch eine Überraschung für mich dabei, eine Puzzlematte, damit ich in Zukunft auch größere gestrickte Teile gut spannen kann.
Sonntag, 23. Dezember 2012
Neue Loops
Zugegeben, mein Blog ist in den letzten Wochen sehr Schal-lastig. Aber auf der anderen Seite freut es mich, das meine Mädchen so gerne selbstgewerkelte Schals und Loops tragen und nicht genug davon bekommen können.
So sind in dieser Woche wieder drei Loops entstanden. Sie sollten schon längst fertig sein, aber die Stofflieferung ließ leider lange auf sich warten.
Außerdem habe ich für meine Große ein Landlust-Tuch gestrickt. Aus 75 g Mohair ganz leicht und kuschelig warm.
Liebe Weihnachtspost kam auch in den letzten Tagen an. Von Birgit eine wunderschöne weiße bestickte AMC.
Auch Barbara hat an mich gedacht und leckeres Hüftgold und ein wunderschönen Fingerhut aus Athen geschickt.
In letzter Minute ist auch noch ein Geschenk für DH fertig geworden, und es ist kein Schal, sondern ein Eiskratzerhandschuh aus dem Buch "Skandinavische Winterzeit", damit die Hand schön warm bleibt.
Liebe Weihnachtspost kam auch in den letzten Tagen an. Von Birgit eine wunderschöne weiße bestickte AMC.
Auch Barbara hat an mich gedacht und leckeres Hüftgold und ein wunderschönen Fingerhut aus Athen geschickt.
Nun wünsche ich euch allen einen schönen 4. Advent und
ein gesegnetes Weihnachtsfest.
ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Samstag, 1. Dezember 2012
Advent, Advent
Pünktlich zum 1. Advent sind schon die ersten Plätzchendosen gefüllt.
Auch die ersten Weihnachtskarten warten auf ihren Einsatz.
Und auch ein wenig Deko darf nicht fehlen.
Im Sommer hat Bea eine tolle Idee für einen Nadelzieher gepostet. Er wird einfach aus einem ausrangierten Fahrradschlauch hergestellt. Da bei uns zur Zeit alle Fahrräder intakt sind, habe ich einfach bei unserem Fahrradhändler um einen kaputten Schlauch gebeten und konnte prompt einen mit nach Hause nehmen. Kostet nix und der Nadelzieher funktioniert prima.
Ich wünsche euch allen eine schöne besinnliche Adventszeit.
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