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Sonntag, 27. Mai 2018

Kleine Fische

Wer mir auf Instagram folgt, der hat mitbekommen, warum es hier auf dem Blog so still war. Aber nicht nur die Reisen sind schuld, auch die DSGVO ist mitverantwortlich. So habe ich mir die Mühe gemacht, aus alle vergangenen Posts die Links zu löschen, auch wenn es vielleicht nicht nötig gewesen wäre. Ich werde auch in Zukunft erst mal keine Links mehr setzen, bevor ich nicht hundertprozentig sicher bin, dass das erlaubt ist. Wer wissen möchte, welche Anleitungen oder Schnittmuster ich verwendet habe, darf mich aber gerne im Kommentar danach fragen oder eine E-Mail schicken.
Ein wenig Urlaubsgarderobe habe ich aber genäht. Ein Langarmshirt für kühlere Tage, das auch schon länger fertig, nur noch nicht fotografiert worden war.


Außerdem zwei T'shirts aus sommerlichem Jersey, die noch rechtzeitig fertig wurden.



Was mir jetzt noch Kopfzerbrechen macht, sind meine Bloglisten. Da sind noch einige Blogs bei, die nicht sicher sind und die ich deshalb aus meiner Blogliste entfernen muss bzw. anschreiben, ob sie nicht auf eine sichere Seite wechseln wollen. Falls ihr nicht sicher seid, ob das bei eurem Blog der Fall ist: einen sicheren Blog erkennt man daran, dass vor der Blogadresse ein grünes Sicherheitsschloss abgebildet ist.
Nun hoffe ich, dass bald nicht mehr so viele Blogs ist meiner Blogliste auf privat umgestellt sind. Und falls doch, ich freue mich über jede "Einladung" weiter mitlesen zu dürfen.

Donnerstag, 7. September 2017

Eine Frau Fannie mit Hindernissen

Einer meiner Lieblingskleiderschnitte ist Frau Fannie von Schnittreif. In allen möglichen Variationen habe ich das Kleid schon für mich und meine Töchter genäht. Da der Herbst schon die ersten Boten sendet, wollte ich eine schlichte Frau Fannie aus kuscheligem Sweat nähen. Wenn man einen Schnitt schon mehrfach genäht hat, geht selbst das Zuschneiden fast von allein. Aber dieses Mal ging es überhaupt nicht leicht von der Hand. Egal wie ich die einzelnen Teile legte, es passte nicht. Irgendwann kam mir die Idee, mal den Stoff auszumessen, und siehe da es fehlten 15 cm. Das konnte nicht am vorherigen Waschen liegen. Reklamieren konnte ich den Stoff aber nicht mehr, da vorgewaschen und ich den Stoff schon angeschnitten. Da ist man in unserem Stoffladen rigoros, egal wie oft man dort schon gekauft hat. Hätte eh nichts gebracht, der Stoff war auch nicht mehr vorrätig. Aber in Zukunft passe ich besser auf.


Irgendwie habe ich es dann doch noch hinbekommen, in dem ich die Schnitteile der Ärmel und Taschen noch mal ausgedruckt habe, damit ich die Teile einzeln auf dem Stoff auslegen und somit die Teile besser schieben konnte. Und notgedrungen hat meine Frau Fannie dreiviertel Ärmel bekommen, sonst hätte alles Schieben nicht geholfen. Aber diese "Notlösung" gefällt mir im Nachhinein richtig gut, gibt sie dem doch recht schlichten Kleid ein wenig Pfiff.


Und ich liebe dieses Kleid schon jetzt, es trägt sich sehr angenehm und läßt sich super kombinieren. Nur fotografieren ließ sich der schwarze Sweat ganz schlecht.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Wilde Früchtchen

Als ich vor zwei Jahren die Stoffe für zwei Sommerkleider bestellte, habe ich mich reichlich in der Menge verschätzt. Mindestens ein Meter zu viel reichte es aber locker für zwei neue T'shirts.
Entschieden habe ich mich für das 'Kimono Tee' von Maria Denmark. Man bekommt das Freebook, wenn man den Newsletter bestellt. Ich finde der Schnitt paßt perfekt zu den Stoffen.


Das Schöne an diesem Schnitt ist, dass das T'shirt im Nu genäht ist. Zuschneiden und Nähen hat pro Shirt nur rund eine Stunde Zeit in Anspruch genommen, da ich es mir auch einfach gemacht habe und die Nahtzugabe am Halsausschnitt nur umgelegt und festgesteppt habe, statt ihn gemäß derAnleitung mit einem Stoffstreifen einzufassen. Zum Säumen von Jersey nehme ich am liebsten einen ganz schmalen Zickzackstich, da er sich noch ausreichend dehnt, gleichzeitig aber schön unauffällig bleibt.


Da sich in der Zwischenzeit so viele Jerseyreste angesammelt haben, aus denen man nichts mehr schneidern kann, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht sie doch noch zu verwenden. Früher hätte ich daraus Puppenkleidung genäht, aber dafür habe schon lange ich keinen Abnehmer mehr. Nun habe ich Streifen geschnitten, die Enden mit Zickzack aneinander genäht und angefangen die Streifen zu verschricken.


Vielleicht wird daraus irgendwann mal ein Bettvorleger oder ähnliches. Es wird aber ein Langzeitprojekt werden, denn es ist mühsam die Streifen zu verstricken und schon nach kurzer Zeit machen Hände und Schultern schlapp.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Frau Liese im Doppelpack

Nachdem ich schon diverse 'Frau Fannie' genäht habe, war es an der Zeit, einen neuen Schnitt aus dem Hause Schnittreif auszuprobieren. Meine Wahl fiel auf 'Frau 'Liese'. Da ich mir nicht sicher war, wie die Wickeloptik dieses Shirts an mir aussieht, habe ich zunächst mal eine Probeshirt genäht. Den Stoff hatte ich ursprünglich für meine Töchter gekauft, nun war er gut abgelagert, da sie irgendwann kein Pink mehr tragen wollten.


Da  Shirt No. 1 für gut befunden wurde, hae ich gleich das Zweite zugeschnitten. Dieser Jersey ist viel weicher als der pinke und ich trage das Shirt wirklich gerne und oft.

Donnerstag, 30. März 2017

eine neue Frau Fannie und ein neues Buch *Werbung*

Zugeschnittten war mein neues Kleid schon lange, aber dann kamen andere Versuchungen dazwischen. Den Schnitt "Frau Fannie" von Schnittreif liebe ich, das Kleid ist so herrlich bequem.


Außerdem hat das Kleid Taschen. So wird es wohl nicht die letzte 'Frau Fannie' bleiben.


Und wo gerade blaues Garn in der Overlock eingefädelt war, habe ich mal gleich das nächste Teil zugeschnitten. Schließlich stapeln sich die Stoffe schon als wollte ich demnächst einen eigenen Laden eröffnen.


Aus dem obersten Stoff habe ich eine verschlusslose Jacke genäht. Der Schnitt stammt aus einer Ottobre Woman und stand schon länger auf meiner To-Do-Liste, ich hatte nur noch nicht den passenden Stoff gefunden.


Auch wenn es auf dem Foto so aussieht, die Vorderteile sind gleich lang. Auf dieses Detail hat die Fotografin leider nicht geachtet. Das Rückenteil ist etwas länger geschnitten, was mir sehr gut gefällt. Glücklich bin ich auch, dass ich nach langem Suchen ein Garn gefunden habe, das nicht zu stark auffällt. Alternativ hätte ich die Kanten mit meiner Overlock mit versenktem Messer abgesteppt, aber so gefällt es mir besser.


Die Jacke war obendrein ruckzuck genäht und ich kann mir durchaus vorstellen, sie noch einmal in einer anderen Farbe zu nähen.


Genau zur richtigen Zeit hat mir der Stiebner Verlag ein neues Buch zur Verfügung gestellt, "Richtig nähen mit Overlock- und Coverlockmaschinen".


Ich war schon länger auf der Suche nach einem guten Ratgeber was das Nähen mit meiner Overlock angeht. Was mir an diesem Buch auf Anhieb gefällt sind die vielen anschaulichen Farbfotos. Das ist ein ganz großes Manko bei der Bedienungsanleitung meiner Overlock, die ich regelmäßig verfluche, wenn die Knotentechnik beim Fadenwechsel nicht funktioniert und ich das Garn manuell einfädeln muß. Dann sitze ich da mit den klitzekleinen Zeichnungen und versuche zu entziffern, wie denn die Fadenführung noch mal war.


Wer gerade mit dem Gedanken spielt sich eine neue Maschine zu kaufen, findet am Anfang eine Übersicht der gängigen Overlock- und Coverlockmaschinen, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Anschließend gibt es eine ausführliche Übersicht der verschiedenen Nähmaschinennadeln und Nähgarne, sowie Nähfüße und Kantenführungen.
Das nächste Kapitel umfaßt allgemeine Grundlagen des Nähens mit der Oberlock- bzw. Coverlockmaschine bevor im nächsten Kapitel das Zusammennähen von Kleidungsstücken erklärt wird. Im letzten Kapitel werden Zierstiche und spezielle Verarbeitungsmöglichkeiten beschrieben. Die einzelnen Kapitel sind sehr übersichtlich gestaltet. und obwohl es mit 171 Seiten ein sehr umfangreicher Ratgeber ist, ist es nie unübersichtlich.
Eine sehr gute Idee ist die einzelnen Kapitel des Buches seitlich farblich zu kennzeichnen. So muß man nicht groß suchen, wenn man schnell mal etwas nachschlagen möchte.

Samstag, 10. September 2016

für dich, für mich, für uns

Nachdem die kleine Schwester so oft wie möglich ihre neue Lieblingsshorts trägt, wollte die große Schwester auch nicht zurückstehen und wünschte sich ebenfalls eine ShortyLegs. 


Und da die jungen Damen jetzt erst mal wunschlos glücklich sind, wurde es Zeit für mich zu nähen. Beim hiesigen Stoffdealer fiel mir ein toller Jeans ins Auge, der zu Hause auch gleich angeschnitten wurde. Eine Greteliestasche war nach lange Zeit mal wieder fällig. Und ich wollte für Paris eine Tasche, die schick, aber auch geräumig ist. Mit Rucksack in die Metro ist mehr als unpraktisch.


Innen ist noch eine kleine Tasche, in der der Kleinkram verstaut werden kann, damit man nicht zu viel Zeit mit Suchen vergeudet.


Sie hängt am langen Gummiband, um es Langfingern nicht allzu leicht zu machen. Am Karabiner ist auch Platz für Schlüssel, etc.


Da die Zeit es mit sich bringt, dass Eltern und Kinder zwar gleichzeitig, aber an unterschiedliche Orte verreisen, wurde ein zweiter Wäschesack nötig. Grundlage für diesen sind zwei noch unbenutzte Geschirrtücher aus der Aussteuer meiner Mutter, die ich ihr abgeschwatzt habe. Nicht dass bei mir Mngel daran herrschen würde, im Gegenteil.

Samstag, 6. August 2016

Noch eine Shorts

Ich hatte es ja gleich geschrieben: die erste Shorts für meine Jüngste war nur ein Probemodell, das sie aber gerne und viel trägt. Das war Motivation genug, noch eine zweite Shorts schnell hinterher zu schicken. Schwarz mit ein wenig weiß wurde gewünscht. 
Für die Shorts habe ich einen etwas festeren Jersey gekauft, was sich als genau richtig herausgestellt hat. Dieses Modell ist durchaus Strand- oder Sporthallentauglich. Lediglich der weiße Jersey fürs Einfassen ist aus der dünnen Qualität.


Wieder habe ich ins Bündchen Ösen eingeschlagen. Falls es später mal ausleiert, kann so ein Hoodyband eingezogen werden. Unterlegt habe ich die Ösen mit braunem Kunstleder, welches weicher als SnapPap ist. Die Taschen habe ich dieses Mal mit einem Rest Bündchenware eingefaßt, als kleiner zusätzlicher Hingucker sozusagen.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Gewickelt

Ein neues Sommerkleid mußte auch sein. Im Netz habe ich verschiedene Versionen des Kielo Wrap Dress gesehen. Zuerst hatte ich vor, die lange Version zu nähen, der Stoff hätte auch locker gereicht. Aber dann kamen mir Bedenken, ob so ein langes Kleid alltagstauglich ist. Es nur für den Urlaub zu nähen war mir zu wenig. Und Einladungen zu Hochzeiten kommen nur noch selten, inzwischen scheinen alle Freunde verheiratet zu sein, und wie wir diesen Sommer feststellen mußten, trifft man sich jetzt eher auf Beerdigungen als auf runden Geburtstagen. So habe ich dann doch lieber gekürzt.


Das Muster fand ich witzig, erinnert mich irgendwie an Akkupatz-Schwämme.


Genäht ist es wirklich schnell, es sind nur ein paar Nähte zu schließen. Am aufwendigsten sind die Ausschnittränder. Der Schnitt erinnert irgendwie an Fledermäuse.


Der Stoff ist eine leichte Viskose, angenehm zutragen, aber unter der Nähmaschine recht flutschig. Aber die Abnäher vorne und hinten sitzen trotzdem perfekt.


Jetzt muß nur das Sommerwetter noch lange anhalten.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Sommertop - luftig leicht

Neulich entdeckte ich in unserer Stadtbibliothek in einer Burdamoden vom Frühjahr ein nettes sommerliches Top, schnell zu nähen. Stoff war im hiesigen Laden auch schnell gefunden. Schnitt abgezeichnet, zugeschnitten und ran an die Nähmaschine. Wie diesem Sommer modern liegen die Abnäher am Ausschnitt außen. Am 'lebenden Modell' gefällt es mir nicht ganz so gut, aber ein Blick ins Heft zeigt, dass es gewollt ist, dass der Halsausschnitt ein wenig wellig fällt. 


Inzwischen habe ich mich auch daran gewöhnt und trage das Top wirklich gern, denn es ist luftig leicht und somit bei Hitze ideal. 


Ich mußte den Schnitt allerdings deutlich verlängern, was ungewöhnlich ist, denn ich bin ja nicht wirklich hoch gewachsen.


Bleibt zu hoffen, dass wir noch lange das sommerliche Wetter genießen können.

Freitag, 8. Juli 2016

Resteverwertung

Ich freue mich ja immer riesig, wenn meine Töchter Nähwünsche bezüglich Kleidung äußern, schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass sie es in ihrem Alter noch cool finden von Mama benäht zu werden. Neulich kam von der Jüngsten ein Auftrag für eine kurze Sporthose. Der Schnitt war schnell gefunden, passende Jerseyreste für eine Probeshorts auch vorhanden.


Nur die Bündchenware habe ich dazu gekauft. Falls das Bündchen später mal ausleiert, kann noch eine Kordel eingezogen werden. Die Ösen habe ich dieses Mal mit SnapPap unterlegt.


Da ich in der Vergangenheit des öfteren Probleme mit dem Einschlagen der Ösen hatte, weil die Anleitung in schwarz/weiß zu unübersichtlich ist, habe ich dieses Mal jeden Schritt fotografiert.


Statt des in der Anleitung vorgeschlagenen Baumwollschrägbandes habe ich aus Jersey ein Einfassband zugeschnitten. Das erschien mir passender. Leider beult es ein wenig an der Stelle, wo die Einfassbänder von Vorder- und Rückenteil übereinander stoßen, aber ich denke, wenn ich die Shorts aus Sweat zuschneide, dürfte das Problem behoben sein. Tochterkind möchte noch mindestens eine Zweite, mag diese gar nicht mehr ausziehen, weil sie so herrlich bequem ist.

Da heute wegen der Zeugnisausgabe verkürzter Unterricht war, habe ich meine Töchter dazu verdonnert, mir im Garten zu helfen. Nein, die Zeugnisse waren nicht so schlecht, dass sie eine Strafe verdient hätten. Aber es war so viel zu tun, dass ich allein den Großteil der Ferien dafür bräuchte, und gemeinsam macht die Gartenarbeit auch mehr Spaß. Vorher habe ich mir noch schnell Armschoner aus einem weiteren Jerseyrest genäht, damit die Rosen mir nicht immer die Arme zerkratzen.


Etwas ähnliches habe ich mal in einem Buch/Zeitschrift gesehen. Leider weiß ich nicht mehr wie es dort gemacht wurde, also mußte ich mir selbst etwas ausdenken. So habe ich einfach den Ärmelschnitt eines Langarmshirts genommen und die Armschoner bis kurz unterhalb der Armkugel zugeschnitten. Beim nächsten Mal werde ich noch ein Gummiband im oberen Bereich annähen, denn diese Armschoner rutschen ein wenig. Aber fürs erste haben sie ihren Dienst erfüllt.

Da ich wieder mal ein Jahr älter geworden bin, trudelten in den letzten Tagen viele Gückwünsche und Geschenke hier ein. Vielen Dank an Barbara, Birgit, Gisela, Hanna und Martina. Ihr habt mir eine große Freude bereitet.


Freitag, 24. Juni 2016

Miss Kuschelrock

Mir war mal wieder nach einem neuen Rock. Schnell sollte es gehen und bequem sollte er sein. Und Blau mit ein bisschen Farbe. Also war ein Rock aus Jersey genau das Richtige. Im hiesigen Stoffladen wurde ich auch rasch fündig, dunkelblauer Sweat und pinke Schlauware.


Als Eycatcher habe ich Ösen eingeschlagen und pinkes Hoodyband eingezogen. Damit die Ösen nicht zu schnell ausreißen, habe ich sie mit blauem Kunstleder unterlegt.


Und sie sitzen wirklich mittig im Bündchen, genau über der Taschennaht. Alles andere hätte mich auch mächtig gestört. Kopfzerbrechen machte mir nur, wie ich das Hoodyband vor dem Zerfransen bewahre. Einen Knoten oder Kordelstopper als Abschluss fand ich zu dick, der Versuch eines Abschlusses wie bei Schnürsenkeln scheiterte. Schlussendlich habe ich das Band einfach doppelt eingeschlagen und abgenäht.

Sonntag, 14. Februar 2016

Kleidsam

Bevor es auf meinem Blog zu taschenlastig wird, muß ich doch mal wieder Klamotten zeigen, die zwischendurch fertig gworden sind. Als erstes eine Frau Fannie für die jüngere Tochter.


Da Sterne im Moment mega angesagt sind, gab es für die große Tochter ein Langarmshirt aus einem warmen Sweatshirtstoff mit Sternen.


Aus den Resten fiel noch ein Shirt für die zweite Tochter ab. Da der Sternestoff nicht mehr ganz reichte, wurde mit grauem Uni kombiniert. Durch die Doppelnähte sieht es aber nicht nach Flickschusterei aus.


Bei so vielen neuen Kleidungsstücken für die lieben Töchter hat die Mutter aber auch ein neues Kleid verdient. Der Schnitt auch eine 'Frau Fannie', der Stoff  'Traedguld' von Lillestoff. In den hatte ich mich sofort verliebt, sieht er doch mit den Lurexfäden richtig edel aus. Beim Zuschneiden habe ich allerdings geflucht wie schon lange nicht mehr, eigentlich wie noch nie. Weil das Muster ziemlich groß ist und obendrein eine Richtung hat, sollte es an den Nähten schön aufeinander passen. Man kann die Kreise aber nicht auf der Rückseite erkennen, und so war es schwierig, die Schnittmusterteile richtig aufzulegen, zumal der Stoff schief geschnitten war und auch irgendwie in sich schief läuft. Von der rechten Seite im Stoffbruch zuschneiden ging genauso wenig. Kurzerhand habe ich mir einfach alle Teile schnell noch mal auf Zeitungspapier kopiert und das Kleid auf der rechten Stoffseite zugeschnitten. Ich glaube, fürs Nähen habe ich anschließend weniger Zeit gebraucht als fürs Zuschneiden.


Aber das Ergebnis ist Entschädigung genug. Und der Stoff trägt sich ganz wunderbar.

Sonntag, 19. Juli 2015

One apple a day

Nun, bei so viel Apfel auf Stoff kann ja nichts mehr schief gehen. Ich liebe Sommerkleider, die man sich einfach nur 'überwerfen' muß. Der Schnitt 'Athen' von der Schnittquelle ist so einer.


Und dass ich mir den Schnitt gerade jetzt gekauft habe reiner Zufall.


Kleider Nr. drei bis fünf sind aus dem Buch 'ein Schnitt - vier Styles' von Rosa P. Das erste Kleid für mich, einfach zum Ausprobieren des Schnitts. Der Schnitt sitzt gut, allerdings habe ich Größenangaben auf dem Schnittmuster vermisst, ebenso eine detaillierte Nähanleitung. Ich habe es einfach gerne schwarz auf weiß, in welche Richtung zum Beispiel die Abnäher gebügelt werden sollen.


Die große Tochter (das kann man nun wirklich wörtlich nehmen, denn sie ist inzwischen so groß wie ich), wollte auch gerne noch ein neues Sommerkleid. Voilá.


Und ein Nachthemd, aber bitte etwas länger. Gerne.