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Dienstag, 27. August 2019

Gestrickt und genäht

Auf Instagram geht gerade eine Sucht um und auch ich bin ihr erlegen. Es werden Bakerstwine Topflappen gestrickt, und irgendwie kann keiner aufhören, weil es immer wieder neue Farbkombinationen gibt und das Muster sich so schön stricken lässt. Dieses Paar passt perfekt zu meiner Küchenarbeitsplatte, aber mir gehen schon etliche andere Farbkombis durch den Kopf.



Vor unserem Urlaub habe ich aber auch noch ein wenig genäht. Unter anderem ist eine dünne Stranddecke aus Musselin entstanden, die uns gute Dienste geleistet hat. Die Idee hatte ich ebenfalls auf Instagram gefunden. Ich denke nach diesem Prinzip werde ich auch noch eine kleinere Decke für die Yogamatte nähen.


Donnerstag, 1. November 2018



Schon seit geraumer Zeit wollte ich das eine oder andere Projekt aus diesem schönen Buch ausprobieren, aber wie das so ist, blieb es bis jetzt immer dabei. Als erstes habe ich die kleine Größe des Nadeletuis in Angriff genommen.


 Ideal für ein paar Garnrollen oder ein Nähndelsortiment.


Als zweites Projekt habe ich mich an die Stoffschachteln gewagt. Als Einlage habe ich Pellon 72F genommen, die den Schachteln den nötigen Stand gibt.


 Man muss sehr sorgfältig arbeiten, aber dann sind sie schnell genäht.



Sonntag, 27. Mai 2018

Kleine Fische

Wer mir auf Instagram folgt, der hat mitbekommen, warum es hier auf dem Blog so still war. Aber nicht nur die Reisen sind schuld, auch die DSGVO ist mitverantwortlich. So habe ich mir die Mühe gemacht, aus alle vergangenen Posts die Links zu löschen, auch wenn es vielleicht nicht nötig gewesen wäre. Ich werde auch in Zukunft erst mal keine Links mehr setzen, bevor ich nicht hundertprozentig sicher bin, dass das erlaubt ist. Wer wissen möchte, welche Anleitungen oder Schnittmuster ich verwendet habe, darf mich aber gerne im Kommentar danach fragen oder eine E-Mail schicken.
Ein wenig Urlaubsgarderobe habe ich aber genäht. Ein Langarmshirt für kühlere Tage, das auch schon länger fertig, nur noch nicht fotografiert worden war.


Außerdem zwei T'shirts aus sommerlichem Jersey, die noch rechtzeitig fertig wurden.



Was mir jetzt noch Kopfzerbrechen macht, sind meine Bloglisten. Da sind noch einige Blogs bei, die nicht sicher sind und die ich deshalb aus meiner Blogliste entfernen muss bzw. anschreiben, ob sie nicht auf eine sichere Seite wechseln wollen. Falls ihr nicht sicher seid, ob das bei eurem Blog der Fall ist: einen sicheren Blog erkennt man daran, dass vor der Blogadresse ein grünes Sicherheitsschloss abgebildet ist.
Nun hoffe ich, dass bald nicht mehr so viele Blogs ist meiner Blogliste auf privat umgestellt sind. Und falls doch, ich freue mich über jede "Einladung" weiter mitlesen zu dürfen.

Samstag, 7. April 2018

Wäscheklammerbeutel

Nach fast 17 Jahren war meine Wäscheklammerschürze mehr als unansehnlich geworden, denn sie hatte viele Sommer in der prallen Sonne gehangen. Nach einer Idee für das Nachfolgemodell mußte ich nicht lange suchen, denn die hatte ich schon seit über 10 Jahren im Kopf, nur damals hatte ich keinen Bedarf. Die Anleitung stammt aus dem 'Quiltemagasinet', das ich zu der Zeit regelmäßig gekauft habe und das sich fast griffbereit in einem der Stehordner befand, in denen ich meine Anleitungen und Zeitschriften aufbewahre. Auch nach der langen Zeit gefällt mir das Design immer noch richtig gut.


Da auch dieser viele Sommer halten soll, habe ich auf empfindliche Patchworkstoffe verzichtet und stattdessen einen gut abgehangenen Baumwollköper vom Schweden mit uni Baumwollresten kombiniert.

Einen Haken hat es aber von einer geräumigen Wäscheklammerschürze auf den recht übersichtlichen Wäscheklammerbeutel umzusteigen: es passen nicht alle Wäscheklammern hinein. Also habe ich noch einen Zweiten genäht, bis auf die Farbe der Wäscheklammern und den Futterstoff identisch.


Damit die Wäscheklammerbeutel auch innen sauber sind und nichts ausfranzt, habe ich beide mit französischen Nähten versehen.

Samstag, 31. März 2018

Webkante trifft Osterhasen

Bei mir werden ja nicht nur die schönen bedruckten Webkanten gesammelt, auch für die anderen finde ich immer eine Verwertung. Meist sind es Körbe wie diese, aber für meinen österlichen Türkranz waren sie auch ideal. Im Blumenladen war man ziemlich erstaunt, als ich außerhalb der Adventszeit nach einem Strohkranz fragte, der im Fachjargon 'Römer' heißt, dieser Begriff war mir neu. Im Gewächshaus wurde der Chef dann fündig, nachdem seine Angestellte mir nicht helfen konnte.


Die Enden habe ich nur locker verknotet und das letzte Ende unter einen bereits gewickelten Streifen geschoben. Mir gefällt, dass alles nicht so gleichmäßig ist.


In der Mitte hat es sich ein Osterhase aus einem Rest Jeans gemütlich gemacht und grüßt nun freundlich an der Haustür.


Bei Katharina von Greenfietsen gibt es ein Tutorial mitsamt Hasenvorlage.


Für das Osterfrühstück habe ich noch schnell Eierwärmer nach einem Tutorial vom Berninablog genäht.


Ich wünsche Euch ein frohes und erholsames Osterfest

Sonntag, 25. März 2018

L wie Liebe

Neulich sah ich auf Instagram ein Kissen mit wonky Schriftzug 'LOVE'. Beim genaueren Betrachten  des Fotos befand ich, dass das auch ohne Pattern machbar sein müßte, denn in Serie würde ich nicht damit gehen.


Also habe ich eine grobe Skizze gemacht und wurde dabei bestätigt, dass ich das auch selbst aufzeichnen kann. Nachdem ich die vier Buchstaben in der gewünschten Größe gezeichnet hatte, habe ich sie auf Windelvlies übertragen. Dann mußte nur noch die Stoffe ausgesucht werden und schon konnte es losgehen. Um die Buchstaben herum haben ich Bubbles gequiltet und das Kissen wieder mit einer selbstgemachten Paspel versehen.


Da die Kiste mit den bunten Stoffen schon mal geöffnet war, habe ich für mein Nähzimmer eine Scherengarage genäht. Das Problem kennen wahrscheinlich die meisten von uns: wie 'verteidigt' man seine Stoffschere(n) vor dem Rest der Familie? Denn meist reicht ein 'meine Scheren sind für Dich tabu' oder ein Stoffbändchen oft nicht aus.


Das Tutorial habe ich bei Katja von Schoenstebastelzeit gefunden. Die Scherengarage ist wirklich schnell genäht, nur ein paar Nähte, dann haben drei Scheren ihren Platz und es ist klar ersichtlich, welche Scheren nur für Stoff reserviert sind.


Nur die Spitze ist ein wenig tricky, da muß man gut bügeln und gut stecken, aber dann klappt es ganz gut.


Als Drittes habe ich diese Woche ein neues Körnerkissen genäht, nachdem das Alte neulich nachts im Dunkeln in der Mikrowelle gegrillt worden war. Zum Glück ist nur der Stoff verschmörgelt und nicht noch mehr passiert. Und ich war's nicht! Und immerhin weiß ich jetzt, dass die Mikrowelle eine Grillfunktion hat, :-)


Gefüllt ist es mit einer Mischung aus Dinkel und einem Rest einer Getreidemischung. Der Bezug ist aus einem Stoff aus dem Stash.


Durch die französischen Nähte ist der Bezug auch innen ansehnlich.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Neues und Altbewährtes

Die Mini Clutches von Mond von Bimbambukiblog habe ich schon unzählige Male genäht. Sie sind aus Resten super schnell genäht und hier im Haus gern genutzt für allerlei Kleinkram. Auch für außer Haus als "Notfalltäschchen" sind sie besonders bei den jungen Damen der Familie sehr beliebt, weil sie in jeder (Jacken)Tasche diskret Platz finden. Aber darin liegt wahrscheinlich auch der Haken: sie bekommen Beine, :-)


Jedenfalls war plötzlich nur noch eins auffindbar und Ersatz mußte her, zumal das eine Tochterkind mit der Schule in die Skifreizeit fuhr. Also schnell ein Hosenbein zerschnitten und ein paar gemusterte Reste herausgeholt und schon konnte es losgehen.  Die Erdbeerborte für diese vier fand ich ganz witzig, man weiß gleich, was drin ist, :-)


Ein neues Schnittmuster habe ich auch getestet. Bisher hatte ich meine Clips immer in einem Körbchen verstaut. Nun habe ich ein extra für die Clips konzipiertes Täschchen entdeckt.


So kann man die Clips gut tranportieren, ungefähr 50 Stück passen hinein. Und im Gebrauch läßt sich das Täschchen schön weit öffnen.


Außerdem habe ich neue Notfalltäschchen nach einem Tutorial genäht. Da es kein Einzelfall bleiben wird, dass die Kinder und wir Eltern zur selben Zeit, aber getrennt verreisen, reicht eine große Medikamententasche nicht mehr aus.


Nach einem weiteren Tutorial habe ich noch das kleine Täschchen im Vordergrund für Pflaster, etc. genäht. Da ich keinen farblich passenden Zipper mehr übrig hatte (das ist manchmal nervig, dass die Endlosreißverschlüsse bei manchen Onlineshops mit einer bestimmten Anzahl an Zippern geliefert werden und man nicht individuell bestellen kann), habe ich einen roten Zipper, der übrig geblieben war, aufgezogen. Passt ja irgendwie auch.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Tutorial für ein Nadelbuch

Nachdem ich so viel positive Resonanz auf mein Nadelbuch vom vorherigen Post bekommen habe, habe ich ein Tutorial für euch geschrieben. Ich möchte aber betonen, dass die Idee für dieses Nadelbuch nicht von mir stammt, eine Anleitung konnte ich im Internet aber auch nicht finden.


Zunächst braucht ihr die Zutaten, die ihr auf dem ersten Bild seht. Als Volumenvlies habe ich die H630 benutzt, einfach weil ich immer reichlich kleine Reststücke liegen habe. Die Öse kann man natürlich auch mit dem mitgelieferten Werkzeug einschlagen, aber ich finde mit der passenden Zange geht es leichter. Wenn man öfter Ösen oder Druckknöpfe einschlagen möchte, lohnt sich die Anschaffung. Da ich gerade mit Inchfüsschen genäht hatte, sind alle Angaben in Inch, die Nahtzugabe, die in den Maßen schon enthalten ist, beträgt entsprechend 1/4".


Als erstes bügelt ihr das Volumenvlies auf eine der Stoffrückseiten. Ich habe sie auf den Stoff für die Vorderseite gebügelt, aber ich denke es ist eigentlich egal. Ich schneide es in diesem Fall minimal kleiner als den Stoff zu, da die Nahtzugabe durch das Wachstuch eh schon sehr dick wird. 


Anschließend wird an der oberen Kante des Wachstuchs das Schrägband befestigt. Bei der Verarbeitung von Wachstuch sollte man immer mit Klammern fixieren, da man die Löcher, die durch die Nadeln entstehen, nicht mehr entfernen kann.


Nun das Wachstuch unten und seitlich bündig auf die Vorderseite mit zwei Klammern fixieren, anschließend den Stoff für die Rückseite mit der rechten Seite nach unten auf das Wachstuch legen. 


Mit 1/4" Nahtzugabe ringsum nähen, dabei oben, wo sich kein Wachstuch befindet, eine ca. 1 1/4" große Wendeöffnung lassen.


Alle vier Ecke zurückschneiden. So schaut es dann aus:


Nun kommt der einzig knifflige Schritt: das Wenden. Knifflig nur, weil das Ganze durch das Wachstuch sehr steif und die Wendeöffnung nicht wirklich groß ist.


Wenn ihr das geschafft habe, die Ecken gut ausarbeiten, aber vorsichtig, dass ihr nicht durch den Stoff oder das Wachstuch stecht. Dann die Wendeöffnung nach innen einschlagen und eventuelle ganz vorsichtig und nur von der Rückseite bügeln. Aber gut aufpassen, dass das Wachstuch nicht schmilzt.


Ringsum knappkantig absteppen und die Wendöffnung dabei schließen. Ich habe dafür auf mein Teflonfüsschen gewechselt, weil meine Maschine die Übergänge von Stoff auf Wachstuch nicht ordentlich nähen wollte. Es hilft auch ein Stück abgeschnittenen Saum von einer ausrangierten Jeanshose hinten unter das Füsschen zu legen, damit die Maschine über die drei (Stoff)lagen besser gleiten kann.


Nun in der oberen linken Ecke ein Loch für die Öse einstechen und die Öse einschlagen. 


Beim zweiten und jedem weiteren Täschchen würde ich das zuerst genähte Täschchen beim Ösen einstechen darüber legen, damit die Löcher alle gut übereinander an derselben Stelle liegen.


Dann nur noch den Schlüsselring einfädeln und schon ist das erste Täschchen für euer Nadelbuch fertig.


Die Täschchen sind breit genug um  die großen Nadelpackungen von Schmetz oder auch die dickeren Packungen von Organ oder Inspira aufzunehmen.


Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nähen eures Nadelbuchs.

Montag, 29. Januar 2018

Sew-Together-Bag, die Zweite

Nachdem meine erste Sew-Together-Bag fast ein Kinderspiel war, habe ich gleich Stoffe für eine zweite herausgesucht.


Bei den Innentaschen geht dieses mal bunt zu, dafür ist die Außentasche etwas dezenter. Ich habe den gleichen Hemdenstoff, den ich bei der ersten Sew-Together-Bag für die Innentaschen und die äußeren Seitenteile benutzt habe, genommen, nur diesen Mal in einem dunklen Anthrazit. Ein wenig gepatcht werden mußte aber auch bei dieser Sew-Together-Bag.


Wie schon bei meiner ersten Sew-Together-Bag habe ich Endlos-Reißverschlüsse benutzt. Dieses mal habe ich die Zipper aber erst nach dem Zusammensetzen der Innentaschen aufgeschoben. Dadurch konnte ich viel genauer nähen, und das ohne Reißverschlussfüßchen. Stattdessen mit Inchfuß, um immer die richtige Nahtzugabe zu haben.


Das Nadelkissen habe ich dieses Mal weggelassen und nur ein Stück Filz für Nadeln aufgenäht. Ich wollte den schönen Stoff aus der Serie 'Hey Dot' von Brigitte Heiland nicht verdecken.


Angeregt durch einen Beitrag auf Instagram habe ich gestern noch ein passendes Nadelbuch genäht. Dafür kann man prima die verschiedensten Reste an Stoff, Wachstuch und Schrägband verwenden.