Samstag, 24. September 2011

'Wattwandern' am Edersee

In der letzten Woche stand in unserer Tageszeitung ein Artikel über den Edersee, der derzeit einen extrem niedigen Wasserstand hat, so dass geführte Wattwanderungen über den Grund des Sees angeboten werden. Das wollten wir unseren Kindern nicht vorenthalten und so stand an diesem Wochenende ein Ausflug zum Edersee auf dem Programm.
Die Fähre von Asel verkehrt schon seit Monaten nicht mehr, der Fährmann ist im Juni entlassen worden.


Denn inzwischen kann man trockenen Fußes von einem Ufer zum anderen gehen.



Hier legt bei ausreichendem Wasserspiegel die Fähre an.

Ein Rinnsal, wo sonst ausreichend Wasser fließt.


Diese Boje warnt die Schiffe vor der Brücke von Asel....


...die normalerweise 10 Meter unterhalb des Wassers liegt. Schon toll, wie gut sie nach gut 100 Jahren unter Wasser erhalten geblieben ist.


Immer wieder sieht man Boote, die auf dem Trockenen liegen.



Die Itter schlängelt sich in ihrem alten Flußbett durch das Tal, als hätte es den Edersee nie gegeben.


Ein Bootssteg auf dem Trockenen.


Weiter Richtung Staumauer kann man die Grundmauern des Dorfes Berich erkunden.



eine alte Strasse von Berich



Dieser Baum hat auch schon länger nicht im Wasser gestanden. Einfach nur bizarr.


Und dann gehen wir quasi über Leichen. Der alte Friedhof von Werbe. Bevor das Wasser angestaut wurde, wurden die Gräber mit Beton ausgegossen.

Einmaliger Blick zur Staumauer


Auch an der Staumauer sieht man gut, wie hoch sonst der Wasserspiegel ist.

6 Kommentare

Hanna hat gesagt…

Liebe Britta,
Das war eine ungewöhnliche Wanderung, sehr interessant, aber
doch auch ein wenig gespenstisch - liebe Grüße
Hanna

Birgit hat gesagt…

Liebe Britta,
wow was für ein Erlebnis und welch Zeitreise. Hanna hat es gut ausgedrückt, richtig gespenstisch.
Liebe Grüße
Birgit

Fischtown Lady hat gesagt…

Danke für diesen wunderschönen Bericht.
Liebe Grüße, Marita

Lapplisor hat gesagt…

Liebe Britta
Das war sehr schön, dass ihr euch dies angesehen habt ..
bei uns wurde vor zwei Jahren die Wahnbachtalsperre " abgelassen ", weil die Staumauer repariert werden musste .. da waren wir auch oft, und staunten, was so alles zu Tage kam ...
Liebe Grüsse aus dem Norden.
♥ڿڰۣ♥ಌڿڰۣ«ಌ♥ڿڰۣ«ಌ♥ڿڰۣ«ಌ♥
Herzlichst
♥☼♥Barbara♥☼♥

Ursula hat gesagt…

Liebe Britta,
diese Wanderung war sicher total interessant und ich danke Dir, dass Du uns mitgenommen hast.
Liebe Grüße
Ursula

Bente-I like to QuiltBlog hat gesagt…

liebe Britta.
vielen Dank fürs mitnehmen, tolle Fotos und Texte!
Niedrigen Wasserstand hat es in diesem Sommer niergends gegeben hier oben im Norden, ganz im Gegenteil, Überschwemmeungen die hier GsD gar nicht üblich sind...
Gut wenn man sich die Zeit für so einen Ausflug mit der Familie nimmt!
Schönes Wochenende!!!
Liebe Grüße
Bente